Am 10. Januar 2026 stand im Veitsbad in Veitsbronn (Landkreis Fürth) eines der außergewöhnlichsten Schwimm-Events des Winters auf dem Programm: der vEItSbad Cup 2026 IceSwimmingOpen, ein Eisschwimm-Wettbewerb, der trotz extremer Wetterbedingungen zahlreiche Sportlerinnen und Sportler aus Deutschland und dem Ausland anlockte.
Bereits im Vorfeld standen die Veranstalter vor einer besonderen Herausforderung: Aufgrund der anhaltenden Minustemperaturen mit teils bis zu -12 °C in den Nächten zuvor gefror das Wasser im Veitsbad regelmäßig zu. Dicke Eisschichten von mehreren Zentimetern behinderten die Planungen so stark, dass das Event kurz vor der Absage stand. Mit vereinten Kräften entfernten Helferinnen und Helfer das Eis aus dem Becken – Schubkarren, Pumpen und körperlicher Einsatz waren notwendig, um das Wasser rechtzeitig für den Wettkampf vorzubereiten.
Trotz dieser Widrigkeiten konnte das traditionsreiche Schwimmfest, das inzwischen in seiner dritten Auflage stattfand, schließlich stattfinden - zur Freude der gemeldeten etwa 170 Athletinnen und Athleten aus verschiedenen Nationen.
Beim Veitscup stellte sich Elisabeth Schwarzkopf vom VFS Rödermark den extremen Bedingungen des Eisschwimmens. Trotz eisiger Temperaturen zeigte sie in der Altersklasse 60–69 starke Leistungen. Über 100 Meter Freistil schwamm Elisabeth auf einen 3. Platz in ihrer Altersklasse. Auch in den Sprintdisziplinen überzeugte sie: Über 50 Meter Freistil belegte sie Platz 4, über 50 Meter Brust kam sie auf Platz 5. Gerade das Brust-Rennen wurde zu einer besonderen Herausforderung. Durch das extrem kalte Wasser lief ihre Schwimmbrille voll, sodass sie zeitweise praktisch blind schwimmen musste. Während des Rennens zog sie die Brille hoch - doch auch danach war die Sicht aufgrund des eiskalten Wassers kaum besser.
Mit ihrem Einsatz und den erreichten Platzierungen bewies Elisabeth Schwarzkopf eindrucksvoll Durchhaltevermögen und Kampfgeist bei einem der härtesten Schwimmwettkämpfe des Winters.